Tasmanien – auf der Suche nach dem Teufel
Trotz einer verschleppten Erkältung und einer anbrechenden Mittelohrentzündung ging es am 13. 3. von Canberra Richtung Sydney Airport. Um 22.00 Uhr stiegen wir am Domestic Airport aus, da dieser bereits geschlossen war, machten wir uns zu Fuß (um 3 Dollar pro Nase für den Bus zu sparen) auf den Weg zum International Airport. Laut Judiths Beschreibung dauert dies nicht länger als 5-10 Minuten. Als wir jedoch auf einer zweispurigen Schnellstraße ohne Fußgängerweg liefen, merkten wir, dass die 3 Dollar eine gute und vor allem sichere Investition gewesen wären. Nach einer geschlagenen Stunde im Entenmarsch entschieden wir uns ein Taxi zu nehmen, um unverletzt anzukommen.
Wir staunten nicht schlecht, als wir merkten, dass auch der Internationale Flughafen bereits um 24.00 Uhr schließt. Zum Glück durften wir es uns in einer gemütlichen Ecke in einem separaten Raum für wartende Passagiere auf dem Boden bequem machen.
Nach überstandener Nacht flogen wir am nächsten Morgen nach Hobart, die Hauptstadt Tasmaniens, wo uns ein sehr stickiges Wetter und 35 Grad erwarteten. Dieser Tag wurde nur noch zur Entspannung genutzt, bevor es am nächsten Tag auf eine organisierte Tour mit UnderDownUnder um 7.30 Uhr losging.
Tag 1 – Port Arthur
Tasman Peninsula / Tasman Arch
Tag 2 – Freycinet Bay / Wineglass Bay
Tag 3 – Nature Park
DER TASMANISCHE TEUFEL!!!
Bay of Fire
Prescilla – das Bier trinkende Schwein
St. Columba Falls
Tag 4 – Stanley / The Nut
The Edge of the World / Arthur River / Indian Ocean
Trotz eisiger Kälte sprangen wir mutig ins Wasser.
Zur Belohnung kochte uns Kilian ein köstliches Dinner.
Tag 5 – Trowutta Arch Rainforest / Big Tree
Table Cape
Buschfeuer
Tag 6 – Cradle Mountain / Dove Lake
Das Wetter hat an diesem Tag überhaupt nicht mitgespielt, unser Guide hat uns den Aufstieg bei den Bedingungen nicht empfohlen, doch ein gewisser Kilian, auch Killer oder Killi Moppi genannt, und eine schweizer Bergziege, Andi, mussten unbedingt auf den Gipfel, da musste ich mit!
Völlig durchnässt erreichten wir nach einem 4 Stunden “Spaziergang” den Bus, der uns zu unserer Hütte brachte. Dort erfuhren wir, dass bereits ein Hubschrauber nach uns gesucht hat.
Zum Auwärmen gab es ein paar lustige Spielchen.
Tag 7 – Montezuma Waterfalls
Henty Dunes
Der letzte Abend wurde mit ordentlich viel Port Wine und weiteren lustigen Spielen verbracht. Die polnische Tradition durfte dabei nicht fehlen, so schmierten wir nachts die Türklinken unserer Mitreisenden mit Zahnpasta ein. Was für uns ein Heidenspaß war, entwickelte sich am nächsten Morgen zu Missstimmung unseres Guides.
Tag 8
Nach der Strafarbeit des Klinkenputzens, stellte ich fest, dass ich nachts zu Besuch bei Tony&Guy war. Leider hatten die Beiden schon das ein oder andere Gläschen getrunken, so dass man Haarschnitt nicht “gerade” gelungen ist (vielleicht lag es auch nur an der Nagelschere?!).
Da musste nochmal nachgebessert werden…
Beach / Nelson Falls / Lake St Claire
Damit endete eine wunderbare UnderDownUnder Tour.
Unseren letzten Tag in Tasmanien, Ostersonntag, verbrachten wir ohne Gruppe wieder in Hobart bei einem ausgiebigen Brunch…
…und shoppen bei Kathmandu…
…bevor es am Montag zurück nach Canberra ging.
Was für ein wunderschöner Urlaub…!
Wochenende in Melbourne
Die Tatsache eines verlängerten Wochenendes – Montag Feiertag – wurde spontan für einen Kurztrip nach Melbourne genutzt. Donnerstag Nacht ging die 8 Stunden Busfahrt los, diesmal begab ich mich alleine auf die Reise. Nach dem Check-In in einer voher gebuchten und sorgfältig ausgewählten Unterkunft klapperte ich in einem 10 Stunden Marathon alle sehenswürdigen Gebäude und Plätze Melbournes ab: Federation Square, St Paul’s Cathedral, Ols Treasury, Queen Victoria Market,Parliament House of Victoria, Chinatown…
Der zweite Tag fing bereits sehr früh an, um 7.15 Uhr wurde ich von einem Tourbus abgeholt, um den ganzen Tag an der Great Ocean Road zu verbringen.
Zuerst besuchten wir den Urwald…
… bevor es zu den 12 Aposteln und der London Bridge ging.
Den dritten Tag verbrachte ich in der National Gallery of Victoria, wo es neben Rembrandt, Rubens und Monet auch Gemälde von Picasso zu bestaunen gab, wagte mich auf das 88. Stockwerk des Eureka Towers, der 297 Meter hoch ist, besuchte das War Memorial und lies den Tag in St Kilda am Strand ausklingen.
Wochenende in Sydney
Um dem streßigen Alltag in Canberra zu entfliehen, fuhren Kilian und ich am Mittwoch mit dem Bus nach Sydney. Leider haben wir nicht daran gedacht, dass an diesem Wochenende Mardigra, ein großes Festival, in Sydney stattfindet. Dies wurde uns bei der Suche nach einer Unterkunft zum Verhängnis, somit verbrachten wir die erste Nacht auf einer Bank neben dem Opera Haus, verscheucht von Security Männern.
Als um 6 Uhr morgens die ersten Menschen in Anzügen zur Arbeit gingen und uns der Sonnenschein weckte, brachen wir auf und begannen erneut die Suche nach einer Unterkunft. Diesmal versuchten wir es in Manly, 30 Minuten außerhalb vom Stadtkern und wurden schnell fündig. Kilians Kommentar: “Es ist nicht das Ritz…” aber wir hatten nun ein Dach über dem Kopf!
Trotz anfänglichem Ekel legten wir uns völlig erschöpft in unsere Betten und ruhten uns ein wenig aus. Aus unserer Dachluke – welche ein Luxus – konnten wir den strömenden Regen verfolgen, dies war nicht gerade ein wunderschöner Tag, doch immer noch besser als im “Heim” in Canberra!
Am folgenden Tag bekamen wir Besuch von Judith und Maren und der Sonne! Das perfekte Wetter wurde sofort genutzt, um den wunderschönen Anblick auf das Opern Haus und die Harbour Bridge zu geniessen.
Nach ausgiebiger Sydney Tour feierten wir in Kilians Geburtstag rein.
Am nächsten Tag strahlte die Sonne wieder, somit begaben wir uns diesmal auf die Suche nach Kängurus, Koala Bären und anderen wilden Tieren im Taronga Zoo.
Leave a Comment
Leave a Comment
Comments (4)